Sarbanes Oakley
Der Sarbanes-Oxley Act 2002.
- aus der Sicht der Unternehmen -
Die Namensgeber.
Paul S. Sarbanes (*3.2.1933)
o Bis 2007 gewählter US-Senator des Bundesstaates Maryland.
o Mitglied der demokratischen Partei.
Michael Garver Oxley (*11.2.1944)
o Seit 1981 Mitglied des Kongresses der republikanische Partei.
o Vorsitzender des U.S. House of Representatives Committee on Financial Services.
Die Hintergründe.
In Folge von zahlreichen Bilanzskandale einiger US-Unternehmen, wie z. B. Enron oder Worldcom trat der SOA durch die schriftliche Zustimmung von Präsident George W. Busch am 30. Juli 2002 in Kraft.
Exkurs: Der Enron-Skandal.
Aufgrund der fortgesetzten Bilanzfälschung ver-ursachte Enron, einen der größten Unternehmens-skandale, die die US-Wirtschaft bislang erlebte.
Der Energiekonzern Enron gehörte zu den zehn
größten Konzernen der USA.
Firmensitz war Houston, Texas.
Enron beschäftigte über 20.000 Mitarbeiter.
Die Chronik:
1985:
Fusion der US-Unternehmen Houston Natural Gas und Internorth zum Konzern Enron, der hauptsächlich Gaspipeline-Betreiber ist.
1989:
Enron steigt in den Erdgas-Handel ein und innerhalb kurzer Zeit wird der Konzern zum größten Gas-Händler in den USA und Großbritanien.
2000:
Die US-Börsenaufsicht (SEC=Securities and Exchange Commision) leitet Voruntersuchungen bzgl. Konflikten mit Beteiligungsverträgen des Konzern Enrons ein. Zeitgleich gesteht Enron, dass es seine Gewinne in den Jahren zuvor um 1,2 Mrd. $ zu hoch ausgewiesen hatte.
2001:
Meldet Enron Insolvenz an. Denn die geplante Fusion mit dem Konkurrenten Dynegy scheiterte im November 2001 entgültig.
2002:
Die Enron-Aktie wird vom Handel ausgesetzt.
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